Lambertischule Dolberg
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Neue Schülerbücherei in der Lambertischule

In der Lambertischule wurde in der Woche vom 27. März bis zum 31. März 2006 die neue Schülerbücherei eingeweiht. Den Beginn der Festwoche bildete die offizielle Einweihungsfeier am Montag. Nachdem ein gemischter Schülerchor "Alle Kinder lernen lesen" gesungen hatte, stellte Frau Holtmann als Vertreterin des Fördervereins sich vor und gab einen kurzen Überblick über die Entstehungsgeschichte der Bücherei.

Diesen Ausführungen schloss sich als kleines Theaterstück "Der König, der immer so schwitzte" an, aufgeführt von einigen Kindern der Klasse 2a, welche das kleine Spiel im vergangenen Jahr im Rahmen einer Musik-AG mit Frau Schepers eingeübt hatten.

 

Auf den verdienten Applaus folgten die talentierten Mädchen der Klasse 4b, die mit starkem Ausdruck und tollen Bewegungen tanzten.

Nun ging es weiter mit der Würdigung der Bücherei bzw. aller an der Entstehung Beteiligten und den vielen Sponsoren. Da wären zum einen natürlich der Förderverein selber, aber auch die Firma Marktkauf, die Dolberger Landfrauen und der Landwirtschaftliche Ortsverein und die sehr großzügige Glückauf - Stiftung. Tatkräftige Unterstützung leistete wie schon so oft an unserer Schule die Firma Schröer. Aber auch die vielen Stunden, die unsere Hausmeister Thomas Hoppe mit der Einrichtung und Gestaltung des Raumes verbrachte hatte, blieben nicht unerwähnt.

Nachdem auch der Bürgermeister Benedikt Ruhmöller die Arbeit des Fördervereins und der Lambertischule in seiner Rede gelobt hatte, schenkte auch er der Schule zwei weitere Bücher. Auch Herr Kerkmann vom Heimatverein gab seiner Anerkennung Ausdruck und Herr Meiwes von der Glückauf-Stiftung stellte fest, dass er das Geld in der Lambertischule gut angelegt sieht.

Nun war es endlich so weit - Frau Holtmann konnte das Band zerschneiden und damit die Bücherei endlich offiziell freigeben. 

 

Die verbliebenen Schüler strömten sofort neugierig in den Raum und schauten sich begeistert um. Enttäuscht mussten sie feststellen, dass die Ausleihe erst am anderen Morgen statt finden sollte. 

Die wunderschöne Leseecke wurde sofort angenommen - nicht nur von den Kindern.

Den Abschluss dieser gelungenen Feier bildete das kalte Büffet mit der Bücherei-Geburtstagstorte, welches die Frauen vom Förderverein liebevoll angerichtet hatten.

 

Am Dienstag ging es weiter mit einer Lesung durch den Kinderbuchautoren und 
Zauberer Klaus W. Hoffmann. In mehreren Lesungen konnten alle Kinder zwei seiner Werke kennen lernen und sich an seinen Zaubertricks erfreuen. Eine kleine musikalische Einlage rundete das schöne Programm ab.

Den Höhepunkt und Abschluss der Festwoche bildete die Lesenacht, welche mit der ganzen Schule am Donnerstag Abend stattfand. In jeder Klasse trudelten gegen 19.30 Uhr die Kinder mit Isomatten und Schlafsäcken bewaffnet ein und bauten sich ihr gemütliches Nachtlager. Anschließend wurde gespielt, gemalt, gebastelt,  gerätselt und gesungen. Vor allem aber wurde gelesen - Vorlesen  und Schmökern im Lieblingsbuch waren angesagt, aber auch die Bücher der Mitschüler waren interessant und wurden gelesen. 
Damit der Schlaf sich auch einstellte, kam natürlich noch der Sandmann und verteilte an Kinder wie Lehrer Schlafsand. Um 23.00 Uhr war dann für die ganze Schule Nachtruhe - das heißt, es durfte nur noch mit Taschenlampe gelesen werden. Während in den ersten und zweiten Klassen das  Rascheln der Seiten, Flüstern mit dem Nachbarn, unterdrückte Gekicher und verstohlene Deckenleuchten mit den Taschenlampen stetig weniger wurde und irgendwann alle fest schliefen, nutzten die dritten und vierten Jahrgänge die Möglichkeit, die Nacht zum Tage zu machen. Recht müde und blass, aber glücklich und zufrieden mit dem Erlebten, genossen alle Schüler und Schülerinnen am nächsten Morgen das liebevoll von den Landfrauen gestaltete gesunde Frühstück, bevor dann die Eltern ihre erschöpften Sprösslinge wieder mit nach Hause nahmen. 
Zum Abschluss frühstückten Landfrauen und Lehrerinnen fürstlich in der Aula, wobei ein erster Rückblick auf die Ereignisse der letzten Woche geworfen werden konnte.

 

Die ersten Ausleihzeiten der Bücherei wurden von der Schülern und Schülerinnen mit großen Andrang wahrgenommen. Es bildeten sich teilweise lange Schlangen vor der Ausleihe, so dass Lehrerinnen und Mütter ganz schön ins Schwitzen kamen. Wir hoffen, dass das Interesse an der Bücherei erhalten bleibt und die Schule damit einen weiteren wichtigen Beitrag zur Leseförderung setzen kann - und damit zur Erziehung zu eigenständig denkenden und handelnden jungen Menschen.

 

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